Wochenreport

30.08.2013

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Die Woche im Rückblick: 26. August – 1. September

Auch in dieser Woche waren die Vorschläge und Kommentare zur Frage „Wie kommt Leben ins Quartier?“ wieder besonders zahlreich.

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Viele begeistern sich dabei vor allem für die Vielfalt des Areals, seine Nutzungen und Betriebe, seinen rauen Charme und wünschen sich deshalb, dass die derzeitigen Mieter auch im Zuge der neuen Entwicklung auf dem Gelände ihren Platz finden. Ein häufiger Wunsch: Gewachsene Strukturen sollten so weit wie möglich erhalten bleiben können und in einer urbanen Mischung von Wohnen, Gewerbe und Dienstleistungen eine Nähe von Wohnung und Arbeit ermöglichen. Ein Beitrag schlug hierzu vor, auf dem Kolbenschmidt-Gelände Räume mit größeren und kleineren Einheiten für professionelle und Hobbyhandwerker zu integrieren, die so gegenseitig von Tipps, Werkzeug und helfenden Händen profitieren könnten.

Die Vorschläge in diese Woche reichten aber auch bis hin zu kleinen Konzepten für spezifische Wohnprojekte – zum Beispiel für Senioren oder detaillierte Lösungsansätze zur Finanzierung von Kultureinrichtungen. So schlug ein Beitrag vor, sogenannte „Kulturpaten“ einzuführen, die quadratmeterweise „Kulturfläche“ schützen können. Im Gegenzug gibt es dafür zum Beispiel Vergünstigungen beim Eintritt.

Bei dem Ruf nach Kulturprojekten, die an das Konzept von Kampnagel und Co. anknüpfen, warnte aber auch ein Kommentar davor, die begrenzten Gelder und Zuschüsse in unproduktive Konkurrenz zu investieren. Stattdessen sollten Zentren wie Kampnagel, die Zeisehallen und die Theaterflächen in der Gausstraße weiterhin lebendig bespielt werden.

 

Was denken Sie? Wir freuen uns auf eine neue Woche mit weiteren kreativen Vorschlägen!

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