Planungsprozess

Das aktuelle Verfahren – so geht es weiter

Nach der Entscheidung für den Sieger des städtebaulichen Wettbewerbs geht es weiter mit dem Bebauungsplanverfahren.

Von der ersten Skizze zum fertigen B-Plan | Bild: una.knipsolina / photocase.com

Von der ersten Skizze zum fertigen B-Plan | Bild: una.knipsolina / photocase.com

Der Bebauungsplan regelt verbindlich die Art und das Maß der baulichen und sonstigen Nutzung des Bodens beziehungsweise der Grundstücke.
Hier wird also unter anderem die Höhe der künftigen Bebauung, die Geschossflächenzahl und die Art zukünftiger Nutzungen bestimmt.
Auch Straßenverkehrs- und Grünflächen werden festgesetzt. Das Bebauungsplanverfahren ist ein förmlichen Verfahren an dessen Ende verbindliches Baurecht geschaffen wird.

Das sind die nächsten wichtigen Termine:

07. Januar 2015: Öffentliche Plandiskussion (ÖPD)

Hier wird der Bebauungsplan-Entwurf  für das Areal erstmals vorgestellt und gemeinsam diskutiert.
Die grundsätzlichen Ziele der Planung werden erläutert, anschließend besteht die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Anregungen zu geben, die dann in den weiteren Planungsprozess einfließen.

Termin: 7. Januar 2015, ab 19:30 Uhr (ab 18:30 Uhr sind die Pläne einsehbar)
Ort: Aula der Max-Brauer-Schule, Paul-Gerhardt-Kirche 1, 22761 Hamburg

Vorraussichtlich im Oktober 2015: Öffentliche Auslegung im Bezirksamt

Nach der Auswertung der Beiträge aus der öffentlichen Plandiskussion wird der Bebauungsplanentwurf überarbeitet. Anschließend wird er mit den Behörden, dem Bezirksamt Altona und mit anderen Trägern öffentlicher Belange wie Verkehrsbetrieben oder Versorgungsunternehmen abgestimmt. Wenn zwischen den öffentlichen Interessen Einvernehmen hergestellt ist, wird der Bebauungsplanentwurf erneut der Öffentlichkeit vorgelegt. Einen Monat lang können dann Anregungen zum Bebauungsplan vorgebracht werden.

Vorraussichtlich im Januar 2016: Beschluss des Bebauungsplans

Alle eingegangenen Stellungnahmen aus der öffentlichen Auslegung werden noch einmal mit allen betroffenen Behörden und Trägern öffentlicher Belange geprüft und abgewogen. Anschließend wird er als Rechtsverordnung beschlossen.