Gläserne Werkstatt

22.10.2013

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Rückblick auf die Gläserne Werkstatt

Rund 400 Besucher kamen an diesem Samstag in die Friedensallee 128 und nutzten die Gelegenheit sich über die zehn Entwürfe der Architekturbüros zu informieren und auszutauschen. Die Halle 5 des ehemaligen Kolbenschmidt-Geländes verwandelte sich so für einen Nachmittag in eine Mischung aus Architekturmesse und Diskussionsplattform für Nachbarn, jetzige Mieter und natürlich auch viele Interessierte aus Ottensen und Umgebung.

Die Besucher traten hierbei in direkten Kontakt mit den Entwerfern. Vertreter aller am Wettbewerb teilnehmenden Büros, in vielen Fällen auch die Geschäftsführung, waren vor Ort und standen neben ihren Entwürfe Rede und Antwort. Auf Fragen der Besucher gaben sie detaillierte Auskünfte, erklärten Zusammenhänge am Modell und mithilfe von Detailplänen und erhielten im Gegenzug zahlreiche Anregungen und Verbesserungsvorschläge.

Sowohl Besucher als auch Architekten nutzten die Gläserne Werkstatt als Plattform für rege, konstruktive Dialoge und angeregte Diskussionen und zeigten sich begeistert. Die Veranstalter danken allen Besuchern für diesen schönen Nachmittag.

So geht‘s jetzt weiter:

Alle mithilfe der Fragebögen gesammelten Anmerkungen und Kommentare der Gläsernen Werkstatt (über 600!) werden derzeit ausgewertet und in den nächsten Tagen veröffentlicht sowie den Architekten als Grundlage für die weitere Bearbeitung zur Verfügung gestellt.

Alle Teams haben dann die Gelegenheit, ihre Entwürfe auf Grundlage der Bürgerkommentare und der ersten Einschätzung der Fachleute zu überprüfen und sich Ansätze für die Überarbeitung zu überlegen. Diese Überarbeitungsansätze werden in der ersten Preisgerichtssitzung vorgestellt. Die teilnehmenden Teams können an dieser Stelle erklären, wie und warum sie bestimmte Anmerkungen der Bürger, der Fachleute und Auslober umgesetzt haben. Diese Ansätze und Erläuterungen fließen in den Preisgerichtsentscheid ein.

Kurz vor 14 Uhr wurden die ersten Besucher empfangen…

… und am Eingang mit Fragebögen zu jedem Entwurf ausgerüstet.

Zunächst konnten sie sich einen Überblick über die zehn Entwürfe und die Ergebnisse der ersten Dialogphase verschaffen.

Die große Halle selbst hatte einen messeartigen Charakter.

Jedem Architektenteam stand ein eigener „Messestand“ zur Verfügung…

… mit ausreichend Platz für Modelle, Visualisierungen…

… und jede Menge Pläne.

An den Ständen entwickelten sich sofort rege, konstruktive Dialoge und angeregte Diskussionen.

Die Fragebögen zur Bewertung der Entwürfe wurden sofort mit konstruktiven Beiträgen gefüllt.

Viele Besucher beantworteten sie direkt an den Ständen.

Andere nahmen sich etwas Zeit und bearbeiteten ihren Fragebogen anschließend unter Zuhilfenahme der begleitenden Broschüre…

… die den gesamten Prozess und die zehn Entwürfe kompakt zusammenfasste.

Der Vorraum der Halle 5 verwandelte sich so in eine recht gemütliche Leseecke.

Neben der Leseecke bot sich die Möglichkeit, den eigenen Lieblingsentwurf mittels farbiger Sticker zu küren.

So entstand ein erstes Stimmungsbild, das zwar nicht verbindlich aber doch sehr aufschlussreich ist.

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